Theater Nienburg

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Theater: Aktuelle Meldungen

22.03.2017
Edwin Drood

„Hochwürden“ als Mörder

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Das war ein langer, turbulenter Theaterabend am Mittwoch in Nienburg: Das Musiktheaterensemble des Theaters für Niedersachsen (TfN) präsentierte das Broadway-Musical „Das Geheimnis des Edwin Drood“. Aus dem Fragment eines Kriminalromans des seinerzeit einem Schlaganfall erlegenen Dichters Charles Dickens war eine bunte Show geworden, in der die Darsteller sich mächtig ins Zeug legten.
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22.03.2017
Aladin

„Aladin“: ein wenig hektisch und schrill

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Das neben „Ali Baba und die 40 Räuber“ wohl bekannteste Märchen aus 1001 Nacht, „Aladin und die Wunderlampe“, kam gestern im Nienburger Theater zur Aufführung vor zahlreichen jungen Zuschauern.
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03.03.2017
Don Giovanni

Am Schluss geht es ab in die Hölle

Auch die Gäste in der Harke-Leserloge unterhielten sich gut mit der Oper „Don Giovanni“ im Theater. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Eine werkgetreue Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“ erlebten am Mittwochabend die Zuschauer im Nienburger Theater. Das Theater für Niedersachsen (TfN) aus Hildesheim hielt sich dabei eng an die ursprüngliche Fassung, sang aber in deutscher Sprache.
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03.03.2017
Jeder stirbt für sich allein

Das unausweichliche Ende

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Beklemmend, eindringlich, deprimierend: Die Inszenierung von Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ sahen am Mittwochabend die Besucher des Nienburger Theaters.
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03.03.2017
Er ist wieder da

Der Führer im Regen

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Ist das noch Humor?“, das war die Frage im Schauspiel „Er ist wieder da“, das am Donnerstagabend im nahezu ausverkauften Nienburger Theater vom Westfälischen Landestheater aufgeführt wurde. Die Satire um einen Adolf Hitler, der nicht tot ist, sondern plötzlich im Jahr 2011 zum Leben erwacht, war großartiges und zugleich bedrückendes Theater.
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03.03.2017
Rudelsingen in meiner Stadt

Erstes „Rudelsingen“ war ein voller Erfolg

Von „Country Roads“ bis „Hallelujah“ ertönten zwei Stunden lang Lieder aus mehr als 600 Kehlen im Nienburger Theater. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Mehr davon!“ Darin waren sich wohl alle Teilnehmer des „1. Nienburger Rudelsingens“ einig. Trotz des einigermaßen dämlichen Titels waren über 600 Sängerinnen – und auch einige wenige Sänger – ins Theater auf dem Hornwerk gekommen, um gemeinsam mit den Musikern Kurt und Simon Bröker – Vater und Sohn – Schlager und Hits zu singen.
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03.03.2017
Wie im Himmel

Musik heilt geschundene Seelen

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Zweimal schon hatte das Nienburger Theaterpublikum Gelegenheit, das Schauspiel „Wie im Himmel“ auf der Basis des gleichnamigen Erfolgsfilms von Kay Pollak zu sehen. Am Dienstagabend gab es die dritte Möglichkeit, dieses Mal nicht vom Theater für Niedersachsen (TfN) inszeniert wie vor zwei Jahren, sondern vom Altonaer Theater.
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03.03.2017
Ein Herz aus Schokolade oder Das süße Leben des Monsieur

Michael Schanze als Chocolatier ohne Geschmackssinn

Petra Nadolny („Switch Reloaded“) überzeugte in fünf verschiedenen Rollen das Theaterpublikum. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Michael Schanze ist gerade 70 geworden. Das kann er nicht leugnen, und das will er auch gar nicht. Auch nicht, dass er seit seinem schweren Skiunfall, bei dem er sich das Knie verletzte, stark zugenommen hat. Der einstige Sonnyboy des deutschen Fernsehens nimmt seine Rolle als Chocolatier in dem Theaterstück „Ein Herz aus Schokolade“ mit Humor: „Man wird nicht jünger“, sagt er darin, und „man muss Schokolade leben, nicht nur essen“ – und streicht kurz über seinen Bauch.
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02.02.2017
Best of Musical StarNights

„Starnight“ begeisterte

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Nach zwei Jahren war am Donnerstagabend wieder die „Best of Musical Starnight“ im Nienburger Theater zu Gast. Wie schon beim ersten Mal, so war auch diese Veranstaltung ziemlich schnell ausverkauft. Trotz des drohenden Wetterumschwungs war der Theatersaal erneut proppenvoll.
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02.02.2017
Dantons Tod

Dantons Tod

Schon gleich zu Beginn sind die Schauspieler fast nackt auf der Bühne zu sehen: Georg Danton (Dennis Habermehl) ist der Revolution müde; fünf Jahre nach der Erstürmung der Bastille frönt er lieber der Fleischeslust und wünscht sich ein Ende des Blutvergießens auf französischem Boden. Doch so einfach ist das nicht; seinem Gegenspieler Robespierre (Moritz Nikolaus Koch), einem hageren, monologisierenden Schreckensherrscher und Tugendwächter ist Danton und sein Lebenswandel ein Dorn im Auge.
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02.02.2017
Funny Money!

Couchgespräche im Chaos

von Uta von Sohl Nienburg. Vom englischen Erfolgsautor Ray Cooney stammt die Komödie „Funny Money“, in London 1995 uraufgeführt, ist sie inzwischen fester Bestandteil im Repertoire vieler Bühnen und fast ein Klassiker dieses Genres. Das Theater für Niedersachsen (TfN) gastierte mit einer spritzigen, unterhaltsamen und teilweise rasanten Inszenierung im Nienburger Theater.
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30.12.2016
Effi Briest

„Effi Briest“ – effektvoll entstaubt

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Manchmal kann man in alten Büchern die Gegenwart neu erkennen. So geht es einem, wenn man „Effi Briest“ von Theodor Fontane wieder hervorkramt. Schon vor Jahrzehnten war der Roman Schullektüre, und für das Zentralabitur 2018 ist die Geschichte um Ehebruch, Moral und gesellschaftliche Konventionen sogar wieder Pflicht. Jetzt brachte das Theater für Niedersachsen (TfN) eine erfrischend neue „Effi Briest“ mit nach Nienburg. Nach über zweieinhalb Stunden, die keine Minute Langeweile beinhalteteten, belohnte das Publikum die sechs grandiosen Darsteller mit viel Applaus.
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14.12.2016
Lebkuchenmann Szenenfoto Lüers-Grulke

Lebkuchenmann und Teebeutel

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Übergroße Streichhölzer und Zuckerstücke aus Schaumstoff schufen gestern Morgen die Illusion auf der Bühne, dass die Schauspieler in dem Familienmusical „Der Lebkuchenmann“ als Winzlinge in einer Küche unterwegs waren. Fräulein Pfeffer und Herr Salz wollten gemeinsam mit dem frisch gebackenen Lebkuchenmann ihrem Freund, dem Herrn Kuckuck aus der Wanduhr, helfen: Weil dieser keine Stimme mehr hat, droht ihm der Mülleimer. So sei das nun mal bei den „Großen“, sprich: den Menschen.
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14.12.2016
MK 1.2.16 Szenenfoto Lüers-Grulke

Von Wolfgang Rihm bis Mozart

Philharmonie Quartett Berlin begeisterte beim „Meisterkonzert“ im Giebelsaal von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Sehr stolz“ zeigte sich am Donnerstagabend Wolfgang Lange, Chef des Kulturbereichs der Stadt Nienburg, ob seiner Gäste beim „Meisterkonzert“ im Giebelsaal der Albert-Schweitzer-Schule: Mit dem Philharmonia Quartett Berlin kam ein hochangesehenes Kammermusikensemble in die Weserstadt, allesamt Mitglieder der Berliner Philharmoniker, die sogar schon vor dem Papst privat musiziert haben.
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14.12.2016
Jawoll, meine Herrn ! Szenenfoto Lüers-Grulke

Die Legende Rühmann lebt

Michael Jost Westphal als großer, kleiner Schauspieler und Sänger im Nienburger Theater von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Der Mann ist spitze!“, freute sich einer der Zuschauer am Mittwochnachmittag im Nienburger Theater auf dem Hornwerk. Der Mann, der da vorne auf der Bühne stand, auch schon mal die Sitzreihen auf und ab ging und die älteren Damen direkt ansang, war Michael Jost Westphal, Hannoveraner Schauspieler. Aber er sah aus wie Heinz Rühmann, sang, spielte und bewegte sich auch so wie der große, kleine Mann, der als größter deutscher Schauspieler des 20. Jahrhunderts in die Geschichtsbücher einging.
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