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Do, 17.1.2019, 20 Uhr
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Christian Schmidt-Häuer: Tatort Panama

Buchvorstellung und Podiumsgespräch

Tatort Panama – Buchvorstellung und Podiumsgespräch. Mit dem Autor Christian Schmidt-Häuer spricht Christoph Suin de Boutemard


Tatort Panama - Konquistadoren, Kanalbauer, Steuerflüchtige 500 Jahre Kolonialisierung und Globalisierung
Dieses Buch ist das Gegenteil einer ortsgebundenen Landeskunde. Es zeigt von der ersten Durchquerung Amerikas über den Isthmus und der Entdeckung des Pazifiks bis zu den Panama Papers, welche Rolle der kleine Landstrich für das koloniale Beuteschema und die Prosperität Europas und der USA spielte. Den Traum von der Verbindung der Ozeane, dem Humboldt nachging, Goethe nachhing und den Frankreichs de Lesseps mit dem größten Bankrott des 19. Jahrhunderts bezahlte, verwirklichte Theodore Roosevelt mithilfe der Abspaltung der Provinz Panama von Kolumbien. Mit dem Bau des Kanals begann das „amerikanische Jahrhundert“. Weniger Beachtung fanden die Kosten, die Bevölkerung und Arbeiterheere auf den ersten globalen Wanderbewegungen nach Panama entrichteten. Ihre Opfer beschreibt dieses Buch ebenso wie die Spaltung Panamas durch die US-Kanalzone, in der nicht nur strikte Rassentrennung herrschte, sondern auch Chemiewaffen aller Arten geheim gelagert und getestet wurden. (Quelle: Verlag Westfälisches Dampfboot) Mit Büchertisch der Buchhandlung Leseberg Internationales Buffet der Gruppe Miteinander-füreinander Eine Veranstaltung von Stadt Nienburg und Nienburger Kulturwerk


Mit Unterstützung der Sparkasse Nienburg


Foto: © Christian Schmidt-Häuer


Sparkasse Nienburg © Theater Nienburg


 


Karten für die Buchvorstellung gibt es sowohl
im Nienburger Kulturwerk wie auch in der
Theaterkasse im Stadtkontor.


Kartenpreis: 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro)


 


Vita:


Christian Schmidt-Häuer, geb. 1938 in


Hannover, begann seine Laufbahn als


Auslands-Korrespondent für den SPIEGEL


1968 im Prager Frühling. Über die dortigen


Reformen und den sowjetischen Einmarsch


veröffentlichte er 1969 zusammen mit


Heinrich Böll das Buch „Viva Dubcek -


Reform und Okkupation in der CSSR“.


Von 1970 bis 1980 berichtete er für die


ARD zunächst vom Balkan und dann aus


Moskau und schrieb von dort auch


Reportagen für die ZEIT. 1980 wechselte er


zur ZEIT und berichtete von der Danziger


Lenin-Werft und dem Kampf der polnischen


Solidarnosc. Dafür erhielt 1984 den


Theodor-Wolf-Preis. 1986/87 schrieb er


Reportagen aus dem Afghanistan-Krieg.


1988 kehrte er nach Moskau zurück, von


wo er bis 1996 als Korrespondent der ZEIT


über Michail Gorbatschows und Boris


Jelzins Reformversuche und den


Tschetschenien-Krieg berichtete. 1989


wurde er als Reporter in China Zeuge des


Massakers auf dem Platz des himmlischen


Friedens.


Zu seinen in verschiedene Sprachen


übersetzten Büchern gehört die weltweit


erste Biografie über Michail Gorbatschow,


zuerst erschienen 1985 im Piper-Verlag,


München und im Tauris-Verlag,London,


(Gorbachev - The Path to Power).


Weitere Bücher des Autors:


„Das sind die Russen“, Albrecht Knaus-


Verlag, Hamburg, 1980.


„Menschen in Moskau“, zus. mit Manfred


Schoon; Verlag J.H. Schmalfeldt, Bremen


1980.


„Russlands zweite Revolution“, zus.mit


Mária Huber; Piper, München, 1987.


„Russland in Aufruhr“, Innenansichten aus


einem rechtlosen Reich; Piper, München,


1993.


„Erlebte Weltgeschichte“, Band I: Prag,


Polen, Moskau, Ungarn, Rumänien 1968-2013;


Band II: Litauen, Jugoslawien,


Griechenland,Saudi-Arabien, Korea, Japan,


Kuba, Lateinamerika, Spanien. Donat-


Verlag,Bremen, 2014.


„Tatort Panama“ - Konquistadoren,


Kanalbauer, Steuerflüchtige * 500 Jahre


Kolonialisierung und Globalisierung;


Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster


2018.


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