Theater Nienburg

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Di, 10.12.2019, 20 - 22 Uhr
Foto: Cesthetik

Tilmann Wick und das Celloensemble der unbegrenzten Möglichkeiten

Zusatzkonzert im Giebelsaal - Cesthetik 2.0

Tilmann Wick und das Celloensemble der unbegrenzten Möglichkeiten 

Das Celloensemble Cesthetik entsprang einer Idee von Prof. Tilmann Wick, mit ehemaligen und aktuellen Cellostudent*innen seiner Klasse in Hannover rein kammermusikalisch auf hohem technischem und künstlerischem Niveau zu musizieren. Oft wurden also Cellist*innen aus drei, gar vier Kontinenten zusammengerufen, alle mit eindrucksvoller, individueller solistischer wie auch kammermusikalischer Laufbahn. Dabei hat das Celloensemblespiel in seiner Klasse Tradition. Es ist bei dieser Tournee nicht die Philosophie ihres Lehrers, nur die besten Studentinnen und Studenten spielen zu lassen, gar selbst immer den ersten Part zu übernehmen, um ein Vorzeigeprojekt zu initiieren, sondern vielmehr einen gemeinsamen Geist zu kreieren, der junge, noch unerfahrene Spieler*innen mit bereits versierten und ambitionierten Cellist*innen zusammenbringt. Aber alle bringen großes Talent mit ein. So spielen Student*innen allen Alters vom 1. Semester Bachelor über Master zu Soloklasse hoch motiviert und engagiert zusammen. Das Ergebnis überrascht sicherlich, denn der gemeinsame und ansteckende Spirit ist die Arbeit des Lehrers, seine Student*innen gerade in ihrer individuellen Ausprägung zu unterstützen und kritisch voranzubringen. Eines der Kernziele dieses Ensemblespiels ist es, die schier unbegrenzten klanglichen Möglichkeiten des Violoncellos zur Entfaltung zu bringen, hier können mit Leichtigkeit alle Musikgenres bedient werden, wobei Originalwerke neben vielen Bearbeitungen stehen. Dass sich das Cello sozusagen selber begleiten kann, weil es durch den enormen Tonumfang vom tiefen Bass in die aller höchsten Höhen spielend kommen kann, macht es fast einzigartig, und lässt ein ganzes Orchester aufspielen. So umfasst auch dieses Konzertprogramm Werke vom Barock wie Bach und Telemann über die Romantik mit Popper, de Falla und Casals bis hin zur Moderne mit Piazzolla und Sollima und Filmmusiken wie Tetris, Yesterday, Apocalyptica und anderen Überraschungshits…


Nach 2018 gastiert Cesthetik nun zum zweiten Mal in Nienburg.


KONZERT-PROGRAMM am 10.12.2019:


Cello-Ensemble der Violoncelloklasse von Prof. Tilmann Wick 


Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Konzert für 4 Violinen in D-Dur, TWV 40:202, bearbeitet für 8 Violoncelli (W. Thomas-Mifune)
Adagio – Grave – Allegro
(GC, CM, WM, AH, JL, LS, JS, SS)

David Popper (1843 – 1913)
Requiem für 6 Violoncelli, Op.66 (arr. W. Thomas-Mifune)
(TW, WM, GC, AH, JS, YK)

Edvard Grieg (1843 – 1907)
„Peer-Gynt Suite“ Nr.1 für 7 Violoncelli (arr. Reinhard Leuscher)
1. Morgenstimmung – 2. Ases Tod – 3. Anitras Tanz – 4. In der Halle des Bergkönigs
(YK, CM, LS, GC, JS, WM, SS)

Eduard Pütz (1911 – 2000)
Tango passionato für 4 Violoncelli
(LS, AC, CM, WM, JS, AH, GC, JL)

Manuel de Falla (1876 – 1946)
Suite populaire Espagnole: 6 Canciones Populares Españolas (arr. W. Thomas-Mifune)
1. El paño moruno – 2. Asturiana – 3. Jota – 4. Nana – 5. Canción – 6. Polo
(TW, YK, LS, GC, SS, AC)

- - - - PAUSE - - - -

Giovanni Sollima (*1962)
“Violoncelles, Vibrez!”
(AC, JL, JS, WM, CM, AH, SS, YK)

Arvo Pärt (*1935)
“Fratres” für 8 Violoncelli
(JL, AC, YK, CM, LS, GC, AH, SS)

Russisches Volkslied aus dem 18. Jhd. aus Four Folk Songs „Tetris“ für 8 Violoncelli (arr. J. Barralet)
(AC, JL, GC, CM, WM, LS, SS, YK)

Künstler*innen:

Alkis Charalampidis (AC), Görkem Çiçek (GC), Anya Hsu (AH), Yugyung Kim (YK), Jaelin Lim (JL), Wenjiao Ma (WM), Csaba Zsolt Maksay (CM), Sören Schirmer (SS), Jonas Streit (JS), Leonor Swyngedouw (LS), Tilmann Wick (TW)

Zusatzkonzert im Giebelsaal der Albert-Schweitzer-Schule - Eine Kulturveranstaltung der Stadt Nienburg mit Unterstützung der Sparkasse Nienburg


Sparkasse Nienburg © Theater Nienburg


 Fotos: T. Wick sowie Herbert Vieth 


Tilmann Wick_Foto Herbert Vieth © Theater Nienburg


Cesthetik 2.0._Foto T. Wick © Theater Nienburg


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