Theater Nienburg

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Theater: Aktuelle Meldungen

22.11.2010
Die Arschkrampen

Anarchistischer Ferkel-Humor

Am Freitag- und Samstagabend (19.+20.11.2010) gastierten Dietmar Wischmeyer und Oliver Kalkofe als Proll-Duo „Die Arschkrampen“ vor insgesamt mehr als 1100 Zuschauern im Nienburger Theater. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Die Komiker polarisierten mit ihrem derben Humor das Publikum. Zahlreiche Plätze blieben nach der Pause leer, auch während des zweiten Teils verließen einige Zuschauer den Saal. Der Grund: Wischmeyer und Kalkofe platzierten ihren niveaulosen Sprachwitz nahezu permanent unter der Gürtellinie.
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19.11.2010
Die Fledermaus

Zündender Theaterspaß

Einen wunderbar verspielten Theaterspaß gab es am Mittwochabend (17.11.2010) auf dem Hornwerk. Das „Theater für Niedersachsen“ (Hildesheim) brachte die Komische Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn). Mit von der Partie waren Chor, Orchester, Jugendballett und Statisterie. Regie führte Volker Vogel; es dirigierte Matthias Wegele. Die Fäden der Handlung, die sich bunt vermischen: das Stubenmädchen Adele möchte Künstlerin werden, der Notar Dr. Falk will sich an Gabriel von Eisenstein wegen eines erlittenen Unbills rächen, der Tenor und Gesangslehrer Alfred ist hinter Rosalinde, Eisensteins Frau, her, Eisenstein und Rosalinde wollen sich wegen vermuteter Untreue an den Kragen, und Prinz Orlofsky will ein Fest geben. Außerdem muss Eisenstein einen mehrtägigen Arrest antreten, Alfred wird mit ihm verwechselt und eingelocht. Das heitere Spiel gipfelt in einem rauschenden Maskenball. Am Ende sind alle Verwicklungen und Verwechslungen gelöst und alle versöhnen sich.
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16.11.2010
Gin Rommé

„Es ist doch nur ein Spiel“

Rund 400 Zuschauer erlebten am Donnerstagabend (11.11.2010) das heitere und ebenso tiefgründige Schauspiel „Gin Rommé“ von Donald L. Coburn im Nienburger Theater. Ellen Schwiers schlüpfte in die Rolle der charmanten und liebenswürdigen Fonsia Dorsey. Ihr Bruder Holger Schwiers gab den launisch-egozentrischen Weller Martin. Beide fristen ein trübsinniges Leben in einem Altenheim. Bis sie sich kennenlernen.
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11.11.2010
Die weiße Rose

Menschen wie du und ich

Zum Jahrestag der Reichspogromnacht präsentierte vorgestern Abend (09.11.2010) das „Junge Schauspielenensemble München“ das Stück „Die weiße Rose“ im Theater auf dem Hornwerk. Bei der Inszenierung ging es der Autorin Jutta Schubert weniger um die dokumentarische Darstellung geschichtlicher Fakten, als darum, die Mitglieder der weißen Rose als Menschen zu zeigen „in ihren Ängsten und Nöten, weil sie Menschen wie du und ich sind“.
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05.11.2010
Das Geld anderer Leute

Zyniker und Pfiffikus

Wie man andere abzockt und hereinlegt, konnte man am Mittwochabend (03.11.2010) im Theater auf dem Hornwerk sehen. Das „Kleine Theater Bad Godesberg e.V.“ zeigte die Komödie „Das Geld anderer Leute“ von Jerry Sterner. Regie führte Gert Becker.
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02.11.2010
Children of Eden

Erfrischend jugendliche Spielfreude

Ein jugendlich getöntes Musical erklang am Samstagabend (30.10.2010) in der St.-Martins-Kirche. Das „Theater für Niedersachsen“ (Hildesheim, Hannover) brachte im Rahmen einer Tournee „Children of Eden“ von Stephen Schwartz und John Caird. Die vom Band ablaufende Orchestrierung stammt von Manfred Knaak, Regie führte Craig Simmons. An diesem Abend dirigierte Matthias Wegele das Ensemble und den Chor.
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01.11.2010
Das Dschungelbuch

Mogli ging mit seinen Freunden durch dick und dünn

Der Dschungel ist kein Ort für ein alleingelassenes Kleinkind. Es sei denn, es wird von fürsorglichen Tieren aufgezogen. Dann verliert der Urwald an Bedrohung und wird zur Spielwiese für Mensch und Tier. So erging es Mogli, dem Hauptprotagonisten des „Dschungelbuchs“. Am vergangenen Sonnabendnachmittag (30.10.2010) trat das Westfälische Landestheater im Theater auf dem Hornwerk in Nienburg auf und begeisterte das vornehmlich junge Publikum mit einer kunterbunten Inszenierung des Rudyard Kipling-Klassikers.
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30.10.2010
Heeresmusikkorps 1

Mitreißender Schwung

Prächtigen Bläserklang gab es am Donnerstagabend (28.10.10) im Theater auf dem Hornwerk. Das „Heeresmusikkorps 1“ (Hannover) gab sein traditionelles Wohltätigkeitskonzert, diesmal zugunsten der „Lebenshilfe“, des Christlichen Jugenddorfwerkes und der Nienburger Tafel. Veranstalter war die Stadt, die Sponsoren waren die Sparkasse Nienburg und die HARKE. Die Leitung hatte Oberstleutnant Manfred Peter.
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16.11.2010
Gut gegen Nordwind

„Süchtig nach E-Mails von Leo“

Mehr als 600 Besucher erlebten am Dienstagabend (26.10.2010) die Boulevardkomödie „Gut gegen Nordwind“ nach der Romanvorlage von Daniel Glattauer in einer Bühnenversion von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer im Nienburger Theater. Für die gestrige zweite Vorstellung (27.10.2010) hatten sich ebenfalls weit über 600 Theaterbegeisterte Karten reserviert. Aglaia Szyszkowitz schlüpfte in die Rolle der quirligen Emmi Rothner, die per Zufall den E-Mail-Kontakt zu Leo Leike (Walter Sittler) aufnimmt.
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23.10.2010
Trio Nonsens

Anspruchsloses Witzefeuerwerk

Mehr als 420 Zuschauer erlebten am Donnerstagabend (21.10.10) das „Trio Nonsens“ auf der Bühne des Nienburger Theaters. Die Komiker Jan Willem, Gerd Spiekermann und Fips Asmussen gaben sich die Ehre. Die Moderationen übernahm Lutz Ackermann. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Liebhaber des gepflegten Humors dürften an diesem Abend etwas zu kurz gekommen sein. Anders umschrieben: Derbe Zoten und flache Witze prägten das Gesamtbild des Dargebotenen. Lediglich Gerd Spiekermann verstand es, mit seinen plattdeutschen Anekdoten etwas mehr Niveau zu präsentieren.
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11.10.2010

Unverwüstlicher Shakespeare

Am Donnerstagabend (07.10.10) gab es im Theater auf dem Hornwerk „Hamlet, Prinz von Dänemark“ von William Shakespeare in der Übersetzung von Angela Schanelec und Jürgen Gosch. Regie führte Karin Drechsel. Die Inszenierung zeigte zwei Gesichter. Im ersten Drittel war sie bemüht, aktuelle Bezüge herzustellen. Da treten mit der Figur des Todes die Masken von Che Guevara, Rudi Dutschke, John F. Kennedy, Martin Luther King und Rosa Luxemburg auf. Aktuelle Anspielungen auf das Gegenwartstheater, Projektionen von gewaltsamen Straßenauseinandersetzungen und etwas lärmige Rockmusik traten hinzu. Gedacht war diese Seite der Inszenierung wohl als Denkanstoß zur Frage, „warum Menschen töten“.
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15.10.2010

Viertonmusik für Deichschafe

Einen grandiosen Auftritt absolvierte am Samstagabend (09.10.2010) der Comedian Markus Maria Profitlich im Nienburger Theater vor rund 530 Zuschauern. Gestern stand eine zweite Vorstellung auf dem Programm, für die sich rund 330 Besucherinnen und Besucher Karten reserviert hatten. Von der ersten bis zur letzten Sekunde verstand es der Vollblutkomiker, sein Publikum zu unterhalten. Ursprünglich sollte Profitlich bereits Mitte Februar in Nienburg gastieren, allerdings musste die Tournee wegen schwerer Krankheit abgesagt werden. Dass er sich wieder sehr gut erholt hat, bewies der Künstler vollends. Unterstützt wurde der Comedy-Koloss von Musiker Andy Muhlack, Volker Büdts und Martine Schrey.
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05.10.2010
Sweet Charity

Zerstörerische Eifersucht

Am Sonntag (03.10.2010) feierte das Theater für Niedersachsen (TfN) im Nienburger Theater vor rund 300 Gästen die Premiere des Musicals „Sweet Charity“. Am Montagabend (04.10.2010) kamen rund 430 Zuschauer in die Spielstätte, um sich in einer zweiten Vorstellung von dem musikalischen Stück unterhalten zu lassen. Es agierten die TfN-Musical-Company sowie eine siebenköpfige Liveband im Orchestergraben. Grundlage des Musicals ist die Buchvorlage von Neil Simon, das Bühnenwerk wurde auf Basis des Films „Die Nächte der Cabiria“ erstellt. Regisseur und Choreograf Tim Zimmermann unternahm den Versuch, sich an den tanzgestalterischen Vorgaben von Bob Fosse zu halten, der bereits 1966 „Sweet Charity“ an den Broadway brachte. Seine Intention war es, die Choreografien so detailgetreu wie möglich zu adaptieren.
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01.10.2010

Macho küsst Mauerblümchen

Mit der Bühnenversion von „Keinohrhase“ hat das vierköpfige Ensemble um Florian Kogan, bekannt aus der ARD-Vorabendserie „St. Angela“, die Nienburger Zuschauer am Dienstagabend (28.09.2010) ausnahmslos für sich gewonnen. Während der gleichnamige Film von Til Schweiger bereits über sechs Millionen Zuschauer in die Kinos zog, füllte das Bühnenpendant alle Theaterreihen in Nienburg und erschwerte die Parkplatzsuche. Die Theaterversion hält an der Filmstory fest: Der versnobte Boulevardreporter Ludo Decker ist mit seinem Paparazzo-Kollegen Moritz stets auf der Suche nach Promiklatsch.
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28.09.2010

Ständig auf der Flucht

Das „Theater auf Tour“ aus Frankfurt präsentierte am Dienstagmorgen (21.09.2010) in der von den Stadtwerken Nienburg unterstützen Reihe „Theater für Schulen“ vor mehr als 200 Kindern und Jugendlichen das Stück „Tintenherz“ aus der Tintenwelt-Bestseller-Trilogie von Cornelia Funke. Gezeigt wurde die spannende Geschichte des Buchbinders Mo, der gemeinsam mit seiner Tochter Meggie eine abenteuerliche Reise erlebt.
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