Theater Nienburg

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Theater: Aktuelle Meldungen

08.02.2011
Mobbing

Verlorenes Lebensglück

Es beginnt mit einer Dia-Schau. Gezeigt werden Familienbilder aus vergangenen, glücklichen Tagen. Auf der Bühne sind mehrere Zink-Eimer platziert. Im vorderen Teil steht ein Miniatur-Reh, im hinteren Teil sitzt Cellist Patrick Cybinski in einem Glaskasten. Eine Wäscheleine mit Laken ist quer über die Bühne gespannt. Zunächst ist der Cello-Spieler noch nicht zu sehen, bis Gilla Cremer auf die Bühne schreitet und das Schauspiel beginnt. Später sollen noch etliche Plastikblumen das Bild schmücken. Gezeigt wurde am Freitagabend (04.02.2011) das Stück „Mobbing“ von Annette Pehnt. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Es war eine anstrengende Inszenierung, einige Gäste verließen den Zuschauerraum. In eineinhalb Stunden ohne Pause präsentierte Gilla Cremer einen Monolog.
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09.02.2011
Sinfoniekonzert

Verspielt und leidenschaftlich

Perlenden Glanz und einschmeichelnde Orchesterklänge gab es am Donnerstagabend (03.02.2011) im Theater auf dem Hornwerk. Unter dem Oberthema „Musikalische Hochzeitsgeschenke“ musizierte die Philharmonie des „Theaters für Niedersachsen“ (Hildesheim) unter der Leitung von Achim Falkenhausen. Als Solisten wirkten Hilke Andersen (Mezzosopran und Alt), Antonia Radneva (Sopran) und Takako Miyazaki (Hammerklavier). Den Chorpart gestalteten Mitglieder der „Nienburger Kantorei“ und des Opernchores des Theaters für Niedersachsen.
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09.02.2011
Ekel Alfred

Du dusselige Kuh

In den 1970er Jahren war er das Ekel der Nation, der bitterböse Nörgler und Frauenverächter, der chauvinistische Spießer: Alfred Tetzlaff. Autor Wolfgang Menge kreierte mit dieser TV-Figur einen satirisch-ironischen Charakter, der polemisch gegen die SPD wetterte, seine Missgunst gegenüber der „Ostzone“ zum Ausdruck brachte und seine Ehefrau Else zu gern mit den Worten „du dusselige Kuh“ ansprach. In der TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ verkörperte Alfred Tetzlaff den kleinen Mann, der rechthaberisch, mit bekennendem Nationalgefühl und gefährlichem Halbwissen das patriarchische Familienoberhaupt mimte. Ob Politik, Kriegsgeschichte oder Tischmanieren - Ekel Alfred kannte sich auf jedem Gebiet bestens aus, glaubte er zumindest. Derbzotig und schwarzhumorig schlängelte sich Alfred Tetzlaff, der damals grandios von Heinz Schubert gespielt wurde, durch die Wirren des Alltags. Die Komödie am Altstadtmarkt aus Braunschweig präsentierte am Montagnachmittag (31.01.2011) im Nienburger Theater zwei Episoden aus der Kult-Serie.
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01.02.2011
Fisch zu viert

Ein mörderisches Vergnügen

Das Theater Berlin zeigt “Fisch zu viert” mit Starbesetzung auf dem Hornwerk. Ein älterlicher Hausdiener und drei grundverschiedene Schwestern für die eines klar ist: Beim lieben Geld hört die Liebe auf. Mit “Fisch zu viert” bescherte die “Komödie am Kurfürstendamm Theater, Berlin” rund 600 Zuschauern im Theater auf dem Hornwerk am vergangenen Mittwoch (26.01.2011) einen äußerst unterhaltsamen Abend. Das Stück wurde von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer-Gawrikow geschrieben, Regie führt Carl-Hermann Risse.
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01.02.2011
Der kleine Muck

Suche nach dem Glück

Gestern Morgen (25.01.2011) gastierte das Landestheater Detmold mit der Bühneninszenierung „Der kleine Muck“ nach dem Märchen von Wilhelm Hauff im Nienburger Theater, unterstützt von der Sparkasse Nienburg. Zur ersten Vorstellung kamen rund 570 kleine Theatergäste, nachmittags hatten sich rund 380 Kinder angemeldet. Das junge Publikum wurde entführt in die zauberhafte Welt des Orients, und der kleine Muck erlebte viele Abenteuer.
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26.01.2011

Zusammenführen, was zusammenpasst

Das Nienburger Theater möchte zukünftig mehr junge Menschen für Schauspiel, Musical und vor allen Dingen für Tanztheater begeistern. In Kooperation mit den Stadtwerken Nienburg und unter der federführenden Leitung des stellvertretenden Theater-Chefs Jörg Meyer ist kürzlich eine Broschüre erschienen (Die Harke am Sonntag berichtete), in der einerseits Tanztheaterstücke beworben, andererseits aber auch Portraits heimischer und überregionaler Künstler präsentiert werden. Steven Spiby ist einer der Portraitierten.
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20.01.2011
Harper Regan

Mehr Authentizität

Rund 500 Theaterbesucher sahen am Dienstagabend (18.01.2011) das Schauspiel „Harper Regan“ auf der Hornwerksbühne. Marion Kracht schlüpfte in die Rolle der Harper Regan, die innerhalb kürzester Zeit mit den Lebensrealitäten ihres eigenen Daseins konfrontiert wurde. Der Autor des Stückes, Simon Stephens, zeichnete mit seiner Vorlage ein zeitgenössisches Gesellschaftsbild, das Themen wie Familie und Generationskonflikte, aber auch Pädophilie und drohende Arbeitslosigkeit zeigte. Thematisch wären der Inszenierung kaum Grenzen gesetzt worden, allerdings haperte es ein wenig bei der Umsetzung des Stoffes.
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20.01.2011
Schachnovelle

Vom Schach vergiftet

Nach der bereits äußerst erfolgreichen Aufführung in 2007 gastierte am Montagabend (17.01.2011) die Konzertdirektion Landgraf erneut mit dem packenden Schauspiel „Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig in der Bühnenfassung von Helmut Peschina im Nienburger Theater. Nicht umsonst erhielt die Inszenierung 2007 den 1. Inthega-Preis, denn das Stück bestach durch eine packende, dramatische Spielweise, die förmlich mitriss, so auch am Montag. Insbesondere Gerd Silberbauer, der in die Rolle des Dr. Bertram schlüpfte, wurde mit viel Beifall und Jubelrufen bedacht.
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18.01.2011
Braunstein, Yampolsky

Zart hingetupft und leidenschaftlich bewegt

Höchste Gestaltungskraft offenbarte sich am Sonntagabend (16.01.2011) erneut im Giebelsaal. Miri Yampolsky (Klavier) und Guy Braunstein (Violine) gastierten in der Reihe der „Meisterkonzerte“. Sponsor war wieder die Neuhoff-Fricke -Stiftung Nienburg.
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14.01.2011

Kalorien sind kleine Tiere

Mike Krüger ist ein Entertainer, Sänger und Komiker - und das seit 35 Jahren. Mit seinem aktuellen Programm „Is‘ das Kunst, oder kann das weg?“ gastierte das Multitalent am Mittwochabend (12.01.11) vor knapp 500 Zuschauern im Nienburger Theater. Dabei richtete der langjährige Quickborner und nun in Hamburg Wohnende einen Blick in die Vergangenheit. Er erzählte Anekdoten aus seiner Kindheit, servierte einige Witze und bot etliche Lieder dar.
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14.01.2011

Hauptdarsteller erschien nicht

Ein großer Opernabend sollte es werden, doch weit gefehlt. Am Dienstag (11.01.2011) stand auf dem Programm des Nienburger Theaters die komische Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing. Die Aufführung fiel kurzfristig aus. Die mehr als 360 Besucherinnen und Besucher, die gegen 19.45 Uhr bereits ihre Plätze im Theatersaal eingenommen hatten, erfuhren die plötzliche Absage von Theater-Chef Wolfgang Lange. Das bedeutete: alle aufstehen, Mäntel von der Garderobe abholen und wieder ab nach Hause.
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11.01.2011
Night of the Dance

Spektakuläre Choreografien

Stehende Ovationen und jede Menge Beifall ernteten am Dienstagabend (04.01.2011) die Tänzerinnen und Tänzer der Show „Night of the Dance“ im ausverkauften Nienburger Theater. Bereits in den vergangenen Jahren sorgten die Künstlerinnen und Künstler für einen mit mehr als 600 Zuschauern voll besetzten Theatersaal, so war es nicht verwunderlich, dass Altbewährtes, aber auch einige neue spektakuläre Choreografien gezeigt wurden.
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11.01.2011
Neujahrskonzert

Bauchtanz zu Bizet

Lediglich rund 260 Zuschauer besuchten am Montagabend (03.01.2011)das traditionelle Neujahrskonzert im Nienburger Theater. Die Philharmonie des Theaters für Niedersachsen (TfN), geleitet von Werner Seitzer, präsentierte unter dem Titel „Magisch, exotisch“ allerdings ein Konzerterlebnis besonderer Güte. Bestens gelaunt, charismatisch und impulsiv begrüßte Dirigent Seitzer das Publikum und führte amüsant durchs Programm.
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03.01.2011
Giselle

Ohne Worte viel ausgedrückt

Zum vorläufig letzten Mal ist am vergangenen Freitag (31.12.2010) das rumänische Staatsballett Fantasio am Silvesterabend im Theater auf dem Hornwerk aufgetreten. Mit ihrer ausdrucksstarken Darbietung von „Giselle“ machte das Ensemble deutlich, dass es aus gutem Grund bereits zum 23. Mal diesen besonderen Tag gestalten durfte.
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14.12.2010
Beethoven Duo

Wuchtige Expressivität

Erlesene Kammermusik gab es am Sonntagabend (12.12.2010) im Giebelsaal der Albert-Schweizer-Schule. Unter dem Titel „Zwischen Wiener Klassik und Romantik“ gastierte das „Beethoven Duo“: Alina Kabanova (Klavier) und Fjodor Elesin (Violoncello).
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