Theater Nienburg

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Theater: Aktuelle Meldungen

06.12.2018
18 11 24 Szene Götz Alsmann

Liebeserklärung ans musikalische Bella Italia

Von Uta von Sohl Nienburg. Götz Alsmann, dieser Name garantiert per se einen publikumswirksamen Erfolg – und so war dieser Abend im ausverkauften Nienburger Theater eine leidenschaftliche und opulente Liebeserklärung an das musikalische Bella Italia der 50er und 60er Jahre.
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27.11.2018
18 11 15 Szene Jerusalem Quartet

„Jerusalem Quartet“ wühlt auf

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Von der Wiener Klassik mit Joseph Haydns Streichquartett G-dur op. 67 über Claude Debussys Streichquartett g-Moll op. 10 ging die musikalische Reise in die Neuzeit zu Dimitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 68 aus dem Jahr 1944. Das renommierte „Jerusalem Quartet“ musizierte im Giebelsaal der Albert-Schweitzer-Schule, und wie immer war das Meisterkonzert ausverkauft.
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27.11.2018
18 11 09 Szene Schindler

Gelungene Welturaufführung

Von Sabine Lüers-Grulke NIENBURG. Eine Welturaufführung gibt es im Nienburger Theater nicht alle Tage. Am Freitagabend jedoch präsentierte die Konzertdirektion Hannover in Co-Produktion mit der Landesbühne Rheinland-Pfalz das Stück „Oskar Schindlers Liste“ – und das auch noch am Jahrestag der Reichspogromnacht, dem 9. November.
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27.11.2018
18 11 08 Szene Baumann

„Die Schoff“ produziert Lachsalven

Von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Meine Frau hat Hexenschuss.“ – „Nein, das glaube ich nicht.“ – „Warum nicht?“ – „Die schießen nicht auf ihre eigenen Leute.“ – Solch flache Witze waren es, die das Publikum im Nienburger Theatersaal am Donnerstagabend zum Lachen brachten. Baumann und Clausen waren wieder da, und ihre „Schoff“ („die einzige mit zwei f: fiel Freude“) war wirklich brüllend komisch.
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27.11.2018
18 11 04 Szene Auf und davon

Gaunerkomödie mit Retro-Charme

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Etwas verstaubt waren die Gags schon, und anfangs wurde auch nur wenig gelacht. Die Komödie „Auf und davon“, vom Theater für Niedersachsen (TfN) am Sonntagnachmittag und ein zweites Mal am Montagabend im Nienburger Theater dargeboten, hat fast 50 Jahre auf dem Buckel. Einige Zuschauer verstanden den Titel denn auch wohl als Aufforderung, in der Pause nach Hause zu gehen.
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06.12.2018
Die Blume von Hawaii

Zwei Männer für „Blume von Hawaii“

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Vor einem fast ausverkauften Haus erblühte am Donnerstagnachmittag „Die Blume von Hawaii“, Paul Abrahams Operette aus dem Jahr 1931. Nachdem sie zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten war, hatte Florian Ziemen, Generalmusikdirektor des Theaters für Niedersachsen (TfN), sie jetzt wiederbelebt – mit Erfolg.
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27.11.2018
18 10 26 Szene Addams Family

Morbider Familienspaß

on Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Die bekannte Eingangsmelodie erklingt, und das „eiskalte Händchen“ schiebt sich durch den Vorhang. Wer die Kinofilme aus den 90er-Jahren oder eventuell die ältere Fernsehserie (aus den 60er-Jahren) beziehungsweise die uralten Comics aus den 30er-Jahren kennt, der war sofort im Bilde: Hier kommt „Die Addams Family“.
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27.11.2018
18 10 15 Szene Lehman Brothers

„Schick’ Kohle, Dad!“

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. 2008 ging die Investment-Bank Lehman Bro-thers bankrott. Der Finanzcrash riss nicht nur Amerika, sondern fast die ganze Weltwirtschaft mit. Wer aber waren eigentlich die Brüder Lehman, von denen der Älteste, Henry, im Jahr 1844 vom Dörfchen Rimpar in Bayern nach Amerika, ins gelobte Land, emigrierte?
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06.12.2018
18 11 10 Szene Wigald

Nicht „Genial daneben“, dafür genial anders

von Max Grulke NIENBURG. Wenn man nach dem neuen Programm von Wigald Boning und Bernhard Hoëcker fragt, fragt man – was eigentlich? „Gute Frage“ nennt sich das neue Konzept der zwei Komiker, die sich scheinbar ohne Konzept und Plan so ziemlich jeder Frage stellen, die das deutsche Vokabular zu bieten hat.
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27.11.2018
18 10 04 Szene Johann König

Blasiert wie immer: Johann König

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Johann König war wieder da. Nachdem der Kölner Komödiant, der sich selbst als „depressive Stimmungskanone“ auf seiner Homepage beschreibt, Anfang des Jahres 2017 mit seiner „Milchbrötchenrechnung“ das Nienburger Publikum amüsierte, kam er am Donnerstagabend mit seinem brandneuen Programm „Jubel, Trubel, Heiserkeit“. Und wieder lachte der voll besetzte Saal auf dem Hornwerk aus ganzem Herzen.
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27.11.2018
18 10 19 Szene Abschiedsdinner

Wie man „Freunde“ wieder loswird

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Der Optimierungswahn kennt keine Grenzen. Arbeit, Hobbys, das eigene Aussehen ... jetzt soll auch noch der Terminkalender bereinigt und die „VZF“, die „verfügbare Zeit mit Freunden“, besser verwertet werden. Was liegt da näher, als sich von langweilig gewordenen Beziehungen zu verabschieden? „Das Abschiedsdinner“, eine moderne Komödie mit Fernsehstar Ingolf Lück in der Hauptrolle, fand darauf am Dienstagabend Antworten.
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11.04.2018
Aufstieg und Fall

Kapitalismuskritik und Ohrwürmer

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Eine große Oper, allerdings eine ganz spezielle – „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ – sahen am Dienstagabend die Zuschauer im Nienburger Theater. Leider war das Haus nur gut zur Hälfte gefüllt, denn die Inszenierung von Kurt Weills selten aufgeführter Oper mit Texten von Bertolt Brecht durch Hans Hollmann hätte mehr verdient gehabt. Wer dabei war, war durchweg begeistert, das bewies der lange Applaus nach knapp drei Stunden Kapitalismuskritik, verschönert durch großartige Chorszenen und Solopartien der Ensemblemitglieder.
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11.04.2018
Die kleine Hexe

Kleine Hexe singt und protestiert

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Die kleine Hexe ist unkonzentriert: Anstelle von Regen lässt sie Frösche, Tannenzapfen und Wäscheklammern vom Himmel plumpsen: Zaubern ist eben nicht einfach. Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker begeisterte gestern mehrere hundert Kinder in zwei Vorstellungen im Nienburger Theater.
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11.04.2018
Amazing Shadow

Poetische Schattenbilder

Eingebettet waren die schnell wechselnden Szenen in eine Rahmenhandlung, in der sich „Annie“ und „John“ schon als Kinder treffen, sich verlieben, auf Weltreise gehen, sich verlieren und wiederfinden, ein Baby bekommen und trotz Unfällen und anderer widriger Umstände zusammenbleiben. „Liebe“, „Glauben“ und Flitterwochen in „Good Old Germany“ mit seinen zahlreichen Burgen und Sehenswürdigkeiten waren die Themen. Die zwei Tänzer und sechs Tänzerinnen bildeten dabei sowohl Schloss Neuschwanstein, Szenen im bayrischen Biergarten als auch das Brandenburger Tor und Lübecks Holstentor ab.
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02.02.2018
Doch lieber Single

„Liebe wird oft überbewertet“

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Ich bin so enttäuscht vom Leben“, schallte es am Montagabend von der Bühne des fast ausverkauften Nienburger Theaters. Unter dem Titel „Doch lieber Single?!“ mühten sich dort zwei Paare mehr als zwei Stunden lang, ihre Ehen wieder in Form zu bringen. Mitten im Geschehen: Paartherapeut „Rüdiger Leid“ alias Rüdiger Rudolph. Der hatte seinen Spaß, und die Zuschauer dieser Aufführung des Theaters im Rathaus Essen hatten ihn auf jeden Fall auch.
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