Theater Nienburg

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Theater: Aktuelle Meldungen

08.01.2018
Hannes Wader

Eine Legende tritt ab

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Mit seinem wohl populärsten Stück, „Heute hier, morgen dort“ machte er den Anfang – so, wie er es schon seit Jahrzehnten tut. Hannes Wader, 75-jährige Liedermacher-Legende, gab am Samstagabend ein Konzert im seit langem ausverkauften Theater auf dem Hornwerk. Es war ein emotionales Konzert, geprägt von dem Wissen, diesen streitbaren Sänger mit dem unvergleichlichen Fingerpicking auf der Gitarre, dem messerscharfen Witz und der schönen Stimme ein letztes Mal live erleben zu können.
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08.01.2018
Rüdiger Hoffmann

Kann man mal machen...

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Sie haben das Eimersaufen auf Mallorca verboten – was sind das denn nur für Vollidioten“, so sang jetzt Kabarettist Rüdiger Hoffman bei seinem Auftritt im Nienburger Theater, und die mehr als 600 Gäste im ausverkauften Haus klatschten im Takt. Sie amüsierten sich zweieinhalb Stunden lang prächtig, darunter auch die Gewinner in der HARKE-Leserloge. Es war die letzte Loge dieser Theatersaison; die neuen Aktionen starten mit dem Theaterprogramm im Herbst.
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08.01.2018
Tussipark

„Tussipark“ voller Klischees

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Eine Schwangere, die Gurkenwasser trinkt, eine sächselnde „Tussi“, die zwar hübsch, aber so dämlich ist wie ein Stück Brot, dazu eine männermordende Karrierefrau – das Stück „Tussipark“, das am Mittwochabend im ausverkauften Nienburger Theater auf dem Hornwerk von der Comödie Dresden gezeigt wurde, strotzte nur so von Klischees.
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08.01.2018

„Supergute Tage“ sind eine Seltenheit

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Christopher kann nicht lügen, aber er kann auch nicht auf seine Uhr verzichten, sich zwischen vielen Menschen bewegen oder gar fremde Toiletten benutzen. Er kann vieles nicht, aber manches dafür auch besonders gut, zum Beispiel Mathematik verstehen. Christopher ist Autist – keiner von der ganz „schlimmen“ Sorte, sondern ein Asperger-Autist, was als leichtere Form gilt. Seine Geschichte erzählte das Theater für Niedersachsen (TfN) am Mittwoch- und Donnerstagabend in zwei Vorstellungen im Nienburger Theater – und erhielt reichlich verdienten Applaus.
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22.03.2017
Edwin Drood

„Hochwürden“ als Mörder

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Das war ein langer, turbulenter Theaterabend am Mittwoch in Nienburg: Das Musiktheaterensemble des Theaters für Niedersachsen (TfN) präsentierte das Broadway-Musical „Das Geheimnis des Edwin Drood“. Aus dem Fragment eines Kriminalromans des seinerzeit einem Schlaganfall erlegenen Dichters Charles Dickens war eine bunte Show geworden, in der die Darsteller sich mächtig ins Zeug legten.
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08.01.2018
Schmidtparade

„Dildo-Produktion“ in Nienburg?

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Das war nicht nur schräg, sondern auch richtig schön: Das Schmidt-Theater aus Hamburg, zum letzten Mal auf Tournee, machte Station im Nienburger Theater auf dem Hornwerk. Vor ausverkauftem Saal präsentierte Gründer Corny Littmann persönlich die schrillsten Hits aus den 1970er- und -80er-Jahren. Und von Anfang an klatschten, sangen und schunkelten die Zuschauer mit – bis es sie beim Schlussapplaus nahezu sofort von den Stühlen riss. Mit Standing Ovations erklatschten sie sich so nach zweieinhalb Stunden sogar noch zwei Zugaben.
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22.03.2017
Aladin

„Aladin“: ein wenig hektisch und schrill

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Das neben „Ali Baba und die 40 Räuber“ wohl bekannteste Märchen aus 1001 Nacht, „Aladin und die Wunderlampe“, kam gestern im Nienburger Theater zur Aufführung vor zahlreichen jungen Zuschauern.
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03.03.2017
Don Giovanni

Am Schluss geht es ab in die Hölle

Auch die Gäste in der Harke-Leserloge unterhielten sich gut mit der Oper „Don Giovanni“ im Theater. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Eine werkgetreue Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“ erlebten am Mittwochabend die Zuschauer im Nienburger Theater. Das Theater für Niedersachsen (TfN) aus Hildesheim hielt sich dabei eng an die ursprüngliche Fassung, sang aber in deutscher Sprache.
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03.03.2017
Jeder stirbt für sich allein

Das unausweichliche Ende

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Beklemmend, eindringlich, deprimierend: Die Inszenierung von Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ sahen am Mittwochabend die Besucher des Nienburger Theaters.
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03.03.2017
Er ist wieder da

Der Führer im Regen

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Ist das noch Humor?“, das war die Frage im Schauspiel „Er ist wieder da“, das am Donnerstagabend im nahezu ausverkauften Nienburger Theater vom Westfälischen Landestheater aufgeführt wurde. Die Satire um einen Adolf Hitler, der nicht tot ist, sondern plötzlich im Jahr 2011 zum Leben erwacht, war großartiges und zugleich bedrückendes Theater.
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03.03.2017
Rudelsingen in meiner Stadt

Erstes „Rudelsingen“ war ein voller Erfolg

Von „Country Roads“ bis „Hallelujah“ ertönten zwei Stunden lang Lieder aus mehr als 600 Kehlen im Nienburger Theater. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. „Mehr davon!“ Darin waren sich wohl alle Teilnehmer des „1. Nienburger Rudelsingens“ einig. Trotz des einigermaßen dämlichen Titels waren über 600 Sängerinnen – und auch einige wenige Sänger – ins Theater auf dem Hornwerk gekommen, um gemeinsam mit den Musikern Kurt und Simon Bröker – Vater und Sohn – Schlager und Hits zu singen.
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03.03.2017
Wie im Himmel

Musik heilt geschundene Seelen

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Zweimal schon hatte das Nienburger Theaterpublikum Gelegenheit, das Schauspiel „Wie im Himmel“ auf der Basis des gleichnamigen Erfolgsfilms von Kay Pollak zu sehen. Am Dienstagabend gab es die dritte Möglichkeit, dieses Mal nicht vom Theater für Niedersachsen (TfN) inszeniert wie vor zwei Jahren, sondern vom Altonaer Theater.
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03.03.2017
Ein Herz aus Schokolade oder Das süße Leben des Monsieur

Michael Schanze als Chocolatier ohne Geschmackssinn

Petra Nadolny („Switch Reloaded“) überzeugte in fünf verschiedenen Rollen das Theaterpublikum. von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Michael Schanze ist gerade 70 geworden. Das kann er nicht leugnen, und das will er auch gar nicht. Auch nicht, dass er seit seinem schweren Skiunfall, bei dem er sich das Knie verletzte, stark zugenommen hat. Der einstige Sonnyboy des deutschen Fernsehens nimmt seine Rolle als Chocolatier in dem Theaterstück „Ein Herz aus Schokolade“ mit Humor: „Man wird nicht jünger“, sagt er darin, und „man muss Schokolade leben, nicht nur essen“ – und streicht kurz über seinen Bauch.
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02.02.2017
Best of Musical StarNights

„Starnight“ begeisterte

von Sabine Lüers-Grulke Nienburg. Nach zwei Jahren war am Donnerstagabend wieder die „Best of Musical Starnight“ im Nienburger Theater zu Gast. Wie schon beim ersten Mal, so war auch diese Veranstaltung ziemlich schnell ausverkauft. Trotz des drohenden Wetterumschwungs war der Theatersaal erneut proppenvoll.
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02.02.2017
Dantons Tod

Dantons Tod

Schon gleich zu Beginn sind die Schauspieler fast nackt auf der Bühne zu sehen: Georg Danton (Dennis Habermehl) ist der Revolution müde; fünf Jahre nach der Erstürmung der Bastille frönt er lieber der Fleischeslust und wünscht sich ein Ende des Blutvergießens auf französischem Boden. Doch so einfach ist das nicht; seinem Gegenspieler Robespierre (Moritz Nikolaus Koch), einem hageren, monologisierenden Schreckensherrscher und Tugendwächter ist Danton und sein Lebenswandel ein Dorn im Auge.
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